| Marie Madeleine Noiseux | |
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MARIE MADELEINE NOISEUX Während einige Künstler Artefakte des Alltags sammeln und uns Fragmente ihrer Wirklichkeit vor Augen halten, spaziert Marie Madeleine Noiseux durch einen imaginären poetischen Garten. Mit diesem traditionnellen Thema hinterfragt sie die Verbindung zwischen dem Abstrakten und Figurativen in bezug auf die Realitäts des Materials. Selten verwendet Marie Madeleine Noiseux einen Pinsel. Am Anfang ihrer Arbeit macht sie sich auf der Suche von Motive,. Mit einem digital Kamera bedient sie sich Bilder die meistens in dem Karlsruher Schloss Garten aufgenommen sind und deren Realität durch die Medien gefiltert werden. Danach werden diese Motive Spiegelweise auf Polypropylene übertragen. Diese Plastikvorlagen werden mit verschiedene Schichten von Acrylfarben bearbeitet und die Motive mit Scalpell abgekratzt . Dieses Acrylmedium dessen Struktur, Flexibilität und technische Verarbeitung ermöglichen die unterschliedliche kreative Konzepte zu artikulieren. So enstehen einzelne Malstücke die auf Leinwand zusammen geklebt werden. Diese unterschiedlichen Erfahrungsebenen die auf der Leinwand erscheinen, vermitteln dem gemalten Bild einen besonderen Status indem die Frage nach der Möglichkeiten des Malens gestellt ist. Durch die Zusammenführung von Methode und Zufall wird uns die Spannung zwischen Positiv und Negativ, Ordnung und Zufall, Lösen und Halten vor Augen geführt. Ihre Reflexionen gehen über das rein Formelle hinaus und bringt uns dazu die Natur mit neuen Augen zu sehen. Während sie schon in den späten 80er Jahren reduzierte Körper in einer topographische Grundlage setzte, werden die in den 90er Jahren von ursprunglichen Gegenständen und Schriftzeichen ersetzt die eigentlich als Orientierungsmerkmale dienen. Heutzutage haben sich diese graphische Zeichen als Fragmente von Baüme und Blumen umwandelt. Marie Madeleine hat sich der Malerei verschrieben. Seit mehreren Jahren entwickelt sie konsequent ihre Arbeit. In Kanada geboren, hat sie ihre künstlerische Ausbildung an der Universität von Quebec abgeschlossen. In 1983 als junge Künstlerin wurde sie mit anderen Zeitgenossen um die junge quebekische Malerei in Paris zu vertreten ausgewählt. Le Salon de la Jeune Peinture, Salon de Mai, le Salon des Grands et Jeunes haben ihr eine Abschussrampe verschafft und bald wurde ihre Arbeit von verschiedenen Galerien - Galerie Polaris, Koralewski, Bercovy-Fugier,Capazza - in Paris vertreten. In Rahmen ihrer Arbeit und durch ihre Aufenthalte in Europa und Nord Afrika hat sie sich ständig mit anderen Kulturgeschichte auseinandergesetzt und an verschiedenen Orten künstleriche Erfahrungen gesammelt. Von Montreal über Paris, nach New York wieder zurück ins heimische Saint-Placide/Quebec und nach einem erneuten Ansatz über Frankreich nach Deutschland heute befindet sich ihr Atelier in Karlsruhe. | |
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